Regie · Lehrkraft Beamer · alle
Die Stimmen einer diagnostischen Frage zählen und die Verteilung groß zeigen.
Die Klasse antwortet gleichzeitig – mit Karten, Fingern oder Mini-Whiteboards –, Sie tippen auf die Balken und zählen mit. Die Verteilung steht sofort projizierbar da, dazu die Entscheidung, die daraus folgt: über 80 % weitergehen, unter 50 % neu ansetzen, dazwischen eine zweite Runde. Benannt wird außerdem die häufigste falsche Antwort – sie ist der eigentliche Ertrag einer diagnostischen Frage. Nichts wird übertragen; die Zahlen bleiben auf dem Gerät der Lehrkraft.
Im Material: 23 Stundenverläufe · 2 Methoden
Schülergerät Tablet · alle
Die kurze Antwort auf dem eigenen Gerät groß anzeigen und hochhalten – wie ein Mini-Whiteboard, nur lesbar.
Die Klasse öffnet mathematik-unterrichten.de/karte, trägt eine kurze Antwort ein – getippt oder mit dem Stift geschrieben – und hält auf Ihr Zeichen hoch. Bis dahin bleibt die Karte verdeckt, der Nachbar sieht nichts. Die Schrift wird automatisch so groß gesetzt, wie sie auf den Bildschirm passt, damit Sie sie aus der ersten Reihe lesen können; Zeichen wie √, ², π und der Bruchstrich liegen als Tasten bereit. Gezählt wird wie bei Mini-Whiteboards: Sie gehen die Reihen durch und tippen im Whiteboard-Check mit (R richtig, H halb, F falsch, N nichts); für Fragen mit festen Antwortmöglichkeiten nehmen Sie die Abstimmung. Antworten wandern absichtlich nicht von den Geräten zu Ihrem Rechner – dafür bräuchte es einen Server, der Schülerantworten entgegennimmt, und den gibt es hier nicht. Der Rückkanal ist der Blick durch den Raum. Die Karte selbst ist eine Sackgasse: Von ihr führt kein Weg ins Lehrermaterial, damit auf dem Schülergerät nichts zu finden ist, was die Aufgabe verrät.
Im Material: 23 Stundenverläufe · 1 Methode
Regie · Lehrkraft Bildschirm · alle
Die Mini-Whiteboard-Runde in Sekunden auswerten – anonym, über die Tastatur mitgezählt.
Die Klasse hält die Whiteboards hoch, Sie zählen die Reihen durch und tippen dabei einfach mit: R richtig, H halb, F falsch, N nichts. Die Trefferquote steht sofort da, und die Ampel sagt, ob Sie weitergehen oder noch eine Runde brauchen – Full-Response statt Stichprobe. Die Erfassung ist bewusst anonym: Es wird gezählt, nie zugeordnet. Über mehrere Runden entsteht ein Klassenbild, das zeigt, welche Frage gehakt hat – ohne dass dafür je ein Name gespeichert werden müsste. Wer keine Whiteboards hat, lässt die Klasse die Antwortkarte auf dem Tablet hochhalten und zählt genauso durch.
Im Material: 23 Stundenverläufe · 2 Methoden · 2 Blogbeiträge
Vorbereitung Bildschirm · alle
Eine Arbeit zusammenstellen – mit Blick auf die Anforderungsbereiche und fertigem Erwartungshorizont.
Aufgaben eintragen, Anforderungsbereich und Punkte festlegen – der Baukasten rechnet die Summe, zeigt die Verteilung auf AFB I, II und III gegen die üblichen Richtwerte und meldet, wenn die Arbeit nur Wiedergabe misst oder die erwartete Leistung irgendwo fehlt. Der Notenschlüssel ist umstellbar und rechnet die Prozentgrenzen in halbe Punkte um. Gedruckt werden drei Blätter: Angabenblatt mit Schreiblinien, Erwartungshorizont und Punkteliste für die Korrektur.
Im Material: 1 Blogbeitrag
Regie · Lehrkraft Papier · alle
Drei Fragen zum Stundenende – projiziert oder als Zettel für die Tür.
Der R-Schritt des KLAR-Konzepts in seiner kleinsten Form: zwei bis drei Fragen, die messen, ob das Stundenziel trägt. Das Werkzeug stellt die Fragen zusammen, projiziert sie groß und druckt sie als Zettelbogen für die ganze Klasse – acht Tickets auf ein Blatt.
Im Material: 23 Stundenverläufe · 1 Methode · 1 Blogbeitrag